1. Allgemeines
Pigmentflecken entstehen, wenn die Haut an bestimmten Stellen zu viel oder ungleichmäßig Melanin bildet.
Melanin ist der Farbstoff, der unserer Haut ihre natürliche Farbe verleiht und sie vor UV-Strahlung schützt.
Wird dieser Prozess gestört — etwa durch übermäßige Sonne, hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft) oder kleine Entzündungen (z. B. Akne) — entstehen dunkle Flecken oder unregelmäßige Verfärbungen.
Typische Formen sind:
- Altersflecken (Lentigines): durch UV-Schäden, meist an Händen, Gesicht, Dekolleté.
- Melasma: großflächige, fleckige Hyperpigmentierung, oft hormonell bedingt.
- Postinflammatorische Hyperpigmentierung: dunkle Flecken nach Entzündungen, z. B. Aknenarben.
Pigmentflecken sind harmlos, wirken aber oft störend, weil sie die Haut unruhig und älter erscheinen lassen.
Moderne Behandlungen zielen darauf ab, die Melaninproduktion zu regulieren, vorhandene Pigmente abzubauen und die Haut insgesamt ebenmäßiger erscheinen zu lassen.
Pigmentflecken sind für viele Betroffene ein kosmetisches Ärgernis, lassen sich aber heute gezielt und schonend behandeln.
Polynukleotide, PRP, Microneedling, Exosome oder Laser sorgen für ein ebenmäßigeres Hautbild – oft schon nach wenigen Sitzungen.
Wichtig: Ohne konsequenten UV-Schutz kehren Pigmentstörungen schnell zurück.
2. An welchen Stellen treten Pigmentflecken häufig auf?
Pigmentflecken können überall auftreten, typisch sind aber:
- Gesicht: Stirn, Augenlid, Nase, Wangen, Mundbereich, Kinn
- Dekolleté & Hals: oft durch UV-Schäden
- Hände & Unterarme: klassische Altersflecken
- Arme: häufig sonnenbedingte Pigmentstörungen
- Rücken & Schultern: z. B. nach Sonnenbrand
Beispiele aus der Praxis:
- Pigmentflecken im Gesicht (inkl. Stirn, Augenlid, Nase, Wangen, Mundbereich, Kinn) → Laser, Polynukleotide, Exosome, chemisches Peeling
- Pigmentflecken an Dekolleté & Hals → Laser, Microneedling, PRP, Polynukleotide
- Altersflecken an Händen & Armen → Laser oder kombinierte Behandlungen
3. Behandlungsmethoden
Je nach Ursache und Ausprägung gibt es mehrere moderne Verfahren, um Pigmentflecken aufzuhellen und vorzubeugen:
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Polynukleotide:
Natürliche Bausteine, die die Zellregeneration fördern, Entzündungen hemmen und die Hautstruktur verbessern.
Besonders bei empfindlicher Haut geeignet.
Beispiel: 2–4 Sitzungen, 20–30 Minuten, minimale Reizung.
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Microneedling & PRP:
Kombinierte Behandlung: Microneedling regt die Hauterneuerung an, PRP liefert Wachstumsfaktoren, die Entzündungen beruhigen und Pigmentstörungen mildern können.
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Exosome-Therapie:
Innovative Signalstoffe aus Stammzellen fördern die Zellregeneration und hemmen langfristig die Neubildung von Pigmentflecken.
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Lasertherapie:
Gezielte Laserimpulse spalten Pigmente auf, die der Körper anschließend abbaut.
Sehr wirksam bei Altersflecken, Sonnenflecken und Melasma.
Beispiel: 1–3 Sitzungen, 20–30 Minuten, milde Rötung.
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Chemische Peelings:
Fruchtsäuren oder TCA lösen oberste Hautschichten ab, reduzieren Pigmentflecken und regen die Zellerneuerung an.
Beispiel: 2–4 Sitzungen, 20–30 Minuten, leichte Schälung.
Nebenwirkungen: Rötung, leichte Schwellung, bei Peelings leichte Schälung der Haut.
Erholungszeit: Meist kurze Ausfallzeit, Sonnenschutz ist in den Wochen nach der Behandlung sehr wichtig, um Rückfälle zu vermeiden.