1. Allgemeines
Gesundes, kräftiges Haar steht für Vitalität und Wohlbefinden — umso belastender ist es, wenn Haare dünner werden oder vermehrt ausfallen.
Haarausfall kann viele Ursachen haben: von hormonellen Einflüssen über genetische Veranlagung bis zu Stress oder Nährstoffmangel.
Die häufigste Form bei Männern ist die androgenetische Alopezie, also erblich bedingter Haarausfall.
Typisch sind Geheimratsecken, eine lichter werdende Tonsur oder ein zurückweichender Haaransatz.
Diese Form ist familiär bedingt und verläuft oft ähnlich wie bei nahen männlichen Verwandten.
Auch Frauen können an erblich bedingtem Haarausfall leiden — hier meist mit hormonellem Einfluss.
Das Haar wird am Oberkopf oder Scheitel lichter, kahle Stellen wie bei Männern sind selten.
Weitere Formen, die bei beiden Geschlechtern auftreten können:
- Diffuser Haarausfall: gleichmäßiger Haarverlust über den ganzen Kopf, z. B. durch Stress, Infekte, Schilddrüsenerkrankungen oder Mangelernährung.
- Alopezia areata: kreisrunder Haarausfall, oft immunbedingt.
- Narbenbildender Haarausfall: selten, z. B. nach Entzündungen oder Verletzungen der Kopfhaut.
Wer unsicher ist, sollte sich immer bei einem Haarspezialisten vorstellen, um die Ursache abzuklären.
2. Wo und wie zeigt sich Haarausfall?
Männer und Frauen bemerken Haarausfall oft unterschiedlich:
- Männer: Geheimratsecken, kahle Stellen am Hinterkopf (Tonsur), zurückweichender Haaransatz.
- Frauen: Lichter werdendes Haar am Scheitel, allgemein dünner Zopfumfang.
- Beide: Bei diffusem Haarausfall wirkt das Haar insgesamt feiner, stumpfer und verliert an Volumen.